• Ratgeberbox
  • Geld & Recht
  • Auch über Geld kann man reden: Das Thema Finanzen ist zwischen den Generationen längst nicht mehr tabu

Auch über Geld kann man reden: Das Thema Finanzen ist zwischen den Generationen längst nicht mehr tabu

Trotz des stärker gewordenen Austausches zwischen Jung und Alt ist die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass die Kommunikation über Finanzthemen in den Familien noch weiter verstärkt werden sollte.
Trotz des stärker gewordenen Austausches zwischen Jung und Alt ist die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass die Kommunikation über Finanzthemen in den Familien noch weiter verstärkt werden sollte.
© djd/Deutsche Vermögensberatung

(djd). Das Verhältnis zwischen Eltern und ihren Kindern hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Während Kinder bei früheren Elterngenerationen häufig wenig bis gar nichts zu melden hatten, wird heute von vielen ein eher "demokratischer" Erziehungsstil bevorzugt. Dazu gehört auch, dass das Verhältnis enger und die Kommunikation zwischen den Generationen viel offener geworden ist. Aber wie ist es mit dem Thema Finanzen? Gilt hier noch immer das Motto "Über Geld spricht man nicht"?

Im Kindesalter die Grundlagen für ein solides Finanzwissen legen

Eine repräsentative Kantar TNS-Umfrage im Auftrag der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) beispielsweise zeigt, dass in Familien immer offener über das Thema Geld und Finanzen mit Kindern und Jugendlichen geredet wird. Dennoch war die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass die Kommunikation über Finanzthemen in den Familien noch weiter verstärkt werden sollte. Tatsächlich sollten Eltern bei ihren Kindern schon im Kindesalter die Grundlagen für ein solides Finanzwissen legen. "Der richtige Umgang mit Geld will gelernt sein - und ab dem ersten Taschengeld werden auch Kinder zu Konsumenten", so die Finanzexperten der DVAG. Da sei es gut, Geld schon in frühen Jahren zum Familienthema zu machen, etwa in Sachen Taschengeld und beim Einkaufen. Wer als Teenager nicht mit Geld umgehen könne, werde sich auch im späteren Leben mit den wachsenden Anforderungen an die eigenen Finanzen schwertun. Der Umfrage zufolge sind Eltern und Kinder dabei aber auf einem guten Weg.

Bewusstsein für die eigene Absicherung fehlt häufig

Eine ganz neue Bedeutung erhält das Thema Finanzen, wenn man dann sein erstes eigenes Geld verdient oder ein Studium beginnt. "Mit dem neuen Lebensabschnitt kommt auch eine neue Verantwortung: Finanzen, Versicherung und Vorsorge", so die Vermögensberater. Allerdings fehle vielen Menschen das Bewusstsein für die eigene Absicherung. Das gelte sowohl für die Vorsorge im Alter als auch für die richtigen Versicherungen für den Alltag. "Für einen besseren Durchblick im Dschungel der Anbieter und Versicherungen kann ein professioneller Berater eine große Hilfe sein", raten die Fachleute. Vor allem aber sei auch jede Lebenssituation anders, Standardlösungen deshalb irgendwann nicht mehr optimal. Das grundsätzliche Bewusstsein für die Notwendigkeit der eigenen Absicherung und Vorsorge müsse aber jeder selbst mitbringen.

(djd). Eine Kantar TNS-Umfrage im Auftrag der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) zeigt, dass sich in Sachen Kommunikation zum Thema Finanzen einiges gebessert hat: In Familien wird immer offener über Geld mit Kindern und Jugendlichen geredet. Dies ist umso häufiger der Fall, je jünger die Befragten waren. Jedem zweiten der Befragten unter 30 Jahren wurde Finanzwissen vom Elternhaus aktiv vermittelt. Über Geldanlagen geredet wurde bei 68 Prozent der unter 30-Jährigen. Bei den älteren Jahrgängen ab 50 Jahren dagegen kann dies nur eine Minderheit von sich behaupten. Entsprechend orientieren sich jüngere Jahrgänge auch in Sachen Geld deutlich stärker am Verhalten ihrer Eltern, als dies bei früheren Generationen der Fall war.


Das könnte Sie auch interessieren

Das Bild zeigt ein Glas mit Wasser und frischem Tannengrün. Darauf platziert eine Lichterkette.
© AdventsShopping / Erstellt mit Hilfe von KI

Skandinavischer Adventszauber: So holst du dir Hygge ins Wohnzimmer

Wenn die Tage kürzer werden und das Licht weicher schmilzt, sehnen wir uns nach diesem einen Gefühl: Hygge. Der skandinavische Einrichtungsstil für die Weihnachtszeit ist weit mehr als nur ein Trend – es ist eine Lebensphilosophie, die dein Wohnzimmer in eine Ruheoase verwandelt. Schluss mit überladener Deko und grellen Farben; wir setzen in diesem Jahr auf... weiterlesen

Sie haben mehrere Tausend Euro in einen modernen Kamin investiert – und heizen trotzdem nicht mehr? Damit sind Sie nicht allein: Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass fast jeder vierte Kaminbesitzer in Deutschland die Freude am eigenen Feuer verloren hat. 22 Prozent nutzen ihre Feuerstätte nach eigenen Angaben nicht mehr. Der Grund ist meist nicht der Kamin selbst, sondern... weiterlesen

(DJD). Ein Zuhause ist viel mehr als eine Handvoll Steine und Beton. Die eigenen vier Wände spiegeln zugleich die eigene Persönlichkeit wider. Wandfarben und Teppiche tragen ebenso zu einem stimmigen Gesamtbild bei wie das Möbeldesign und vermeintlich kleine Details der Dekoration. Um mit dem eigenen Stil aus einer beliebigen Wohnung etwas höchst Individuelles zu machen,... weiterlesen