Das digitale Kinderzimmer: Tipps für ein sicheres Aufwachsen mit digitalen Spielzeugen

Digitale Technologie hat längst Einzug in die Kinderzimmer gehalten.
Digitale Technologie hat längst Einzug in die Kinderzimmer gehalten.
© djd/www.teachtoday.de

(djd). Per Sprachassistenten, Hausautomation und vernetzte Unterhaltungselektronik halten smarte Geräte rasanten Einzug in unsere Wohnungen. Auch vor Kinderzimmern macht die moderne Technologie nicht halt. Sprechende Kuscheltiere, audiodigitale Lernstifte, Roboter als Mathehelfer: Intelligente "Smart Toys" können richtig viel Spaß bereiten oder auch das Lernen anders gestalten - aber sind sie auch sicher? So bietet Spielzeug mit Sensoren, Bluetooth, WLAN, Kamera und Mikrofon Kindern zwar reizvolle Möglichkeiten, allerdings gibt es Sicherheitslücken und Datenschutzrisiken. Diese Smart Toys können mittels Spracherkennung und Lautsprecher mit ihrem menschlichen Spielgefährten sogar kommunizieren. Dabei greifen vernetze Spielzeuge auf das Internet zu - hierbei werden mitunter auch persönliche Daten gesammelt und via Internet an Cloud-Server weitergegeben, dort verarbeitet und gespeichert. Darüber hinaus können ungesicherte Bluetooth-Verbindungen dazu führen, dass sich Fremde mit dem Spielzeug verbinden und damit Kontakt zu einem Kind aufnehmen.

Daten im digitalen Zeitalter schützen

Die kompetente Nutzung digitaler Technologien ist heute ein wichtiges Thema des Aufwachsens. Jeder Onlinebesuch hinterlässt im Hintergrund Infos und Spuren, zudem verlocken viele Spiele-Apps Kinder, persönliche Daten und ihre E-Mail-Adresse preiszugeben. Der Nachwuchs muss deshalb bei der Nutzung dieser Produkte und Anwendungen gut begleitet werden. Wie das gelingt, erklärt beispielsweise das aktuelle Themendossier "Digitales Kinderzimmer" von Teachtoday. Dort werden Chancen und Herausforderungen sowie praktische Lösungen zum Umgang mit digitalen Geräten aufgezeigt.

Taschengeldfalle: In-App-Kauf

Eine Herausforderung gerade im Umgang mit Spiele-Apps stellen zum Beispiel In-App-Käufe dar. Für immer mehr Computerspiele - aber auch bei Spielzeugen mit App-Funktionen - werden immer öfter Zusatzkäufe angeboten. Auch Onlinespiele können Kosten- und Datenfallen enthalten und den jungen Nutzer um sein Taschengeld erleichtern. Entwickler und Hersteller locken mit virtuellen Gütern, etwa um im Spiel schneller voranzukommen. Kostet es kein Geld, sollen zum Erwerb Werbevideos geschaut oder Verknüpfungen mit Social-Media-Plattformen gemacht werden. Auf diese Weise besteht die Gefahr, dass Kinder mit riskanten Inhalten und ungewollten Kontakten in Berührung kommen. Hilfreiche Tipps zum sicheren Umgang mit digitalen Medien finden sich etwa unter www.teachtoday.de. Generell sollten Eltern In-App-Käufe ihres Nachwuchses überprüfen und mit den Kindern über angemessene Preise sprechen. Mit einem selbst gesetzten Limit ist die Gefahr geringer, über das Budget hinaus zu shoppen.

Achtsamkeit beim Smart-Toys-Kauf

Vernetztes Spielzeug, das sich mit anderen Geräten und dem Internet verbinden kann, sammelt und übermittelt mitunter persönliche Daten. Zudem können ungesicherte Bluetooth-Verbindungen bei Smart Toys dazu führen, dass sich Fremde mit dem Spielzeug verbinden und damit Kontakt zu einem Kind aufnehmen. Prüfen sie deshalb immer, ob es eine ständige Verbindung zum Internet via Bluetooth-Schnittstelle gibt. Ist eine Internetverbindung ohne Anmeldung, also Benutzername und Passwort oder PIN, möglich, sollten Sie vom Kauf Abstand nehmen. Recherchieren sie die Zugriffsrechte der App im jeweiligen App-Store ihres Smartphones und beschränken sie die Datenweitergabe auf die wirklich zur Nutzung erforderlichen Daten.


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