Die Ärmsten leiden besonders: In der Coronakrise an Kinder weltweit denken

Handwaschanlagen an Schulen, wie hier in Myanmar, sind ein wichtiger Schritt zu mehr Hygiene.
Handwaschanlagen an Schulen, wie hier in Myanmar, sind ein wichtiger Schritt zu mehr Hygiene.
© djd/Aktion Deutschland Hilft

(djd). Regelmäßiges Händewaschen ist für uns eine Selbstverständlichkeit - in Zeiten der Coronakrise mehr denn je. Einfach den Wasserhahn aufdrehen und schon fließt hygienisch reines Wasser - was für uns normal ist, ist in anderen Ländern Luxus und keineswegs selbstverständlich. Millionen von Menschen etwa in Afrika haben kaum oder keinen Zugang zu sauberem Wasser. Gleichzeitig drohen die Ärmsten auch unter den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie besonders zu leiden. Hilfsorganisationen rufen dazu auf, insbesondere unter Armut und Hunger leidende Kinder weltweit zu unterstützen.

Fehlender Zugang zu frischem Wasser gefährdet Menschenleben

Der mangelnde Zugang zu sauberem Trinkwasser und schlechte hygienische Zustände stellen angesichts des Coronavirus für viele Menschen weltweit ein zusätzliches Risiko dar. Das gilt besonders für Länder wie Uganda, Afghanistan, Kolumbien, Pakistan, Syrien oder Indien, den Südsudan oder Jemen. Wie in Europa schränkt der Kampf gegen das Coronavirus auch in diesen Ländern das Leben von vielen Millionen Menschen ein. Unter anderem wurden Grenzschließungen, Ausgangsbeschränkungen und Versammlungsverbote verhängt, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Nochmals verschärft wird die Situation am Horn von Afrika aktuell durch eine der schlimmsten Heuschreckenplagen der vergangenen Jahrzehnte - es drohen Missernten und Hunger.

Weltweite Hilfe für Familien in Not

Organisationen aus Deutschland sind bereits aktiv und bauen mobile Waschstationen, setzen Brunnen instand oder verteilen Wasserreinigungstabletten, Wasserfilter und Seife. Zusätzlich erhalten Familien in Not dringend benötigte Nahrungsmittelpakete. Im Fokus stehen dabei auch Kinder, die unter den Folgen der Pandemie stark leiden werden. Jede Spende hilft, um den Zugang zu sauberem Wasser auch für die Ärmsten und Kleinsten zu ermöglichen. 23 renommierte Hilfsorganisationen haben sich im Bündnis "Aktion Deutschland Hilft" zusammengeschlossen. So können Spenden besser gebündelt und Projekte schneller und zielgerichteter ermöglicht werden. Jede Spende zählt im Kampf gegen das Virus und die Folgen. Unter www.aktion-deutschland-hilft.de gibt es ausführliche Informationen zu den Projekten und zu den verschiedenen Möglichkeiten, die humanitäre Arbeit der Hilfsorganisationen zu unterstützen.


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