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Draußen aktiv, im Innern entspannt: Wohltuende Wintertage zwischen Nordsee, Harz und Heide

Montag, 21.11.2022 |
Auf den Gipfeln im Harz liegt im Winter oft Schnee, wenn das Flachland noch regennass und grau ist.
Auf den Gipfeln im Harz liegt im Winter oft Schnee, wenn das Flachland noch regennass und grau ist.
© djd/TMN/Michael Neumann

(djd). An der Nordsee weht den Spaziergängern im Winter eine frische Brise um die Nase. Ein forscher Schritt und der Blick übers endlos weite Wattenmeer entspannen Körper und Geist. In der menschenleeren Lüneburger Heide sind sie zwischen nebligen Mooren und knorrigen Wacholdern ganz für sich. Und im Harz stapfen die Wanderer auf den Gipfeln schon durch den Schnee, wenn das Flachland Hunderte Höhenmeter tiefer noch regennass und grau ist. In Niedersachsens Landschaften wird es im Winter still, die Natur lädt zum Aktivurlaub im gesunden Reizklima ein. Zahlreiche ausgewiesene Wanderwege bieten urtümliche Entdeckungen für alle Sinne, wenn die kahlen Bäume neue Aussichten eröffnen und das weite Land mit Schnee, Eis und Raureif überzuckert wird.

Mystisches Moor oder Wildfütterung

"Durch die Lüneburger Heide verlaufen sehr schöne Strecken, auf denen es die typischen Heide-Winter-Blicke gibt", weiß Meike Zumbrock vom Tourismus Marketing Niedersachsen. Sie empfiehlt beispielsweise einen Rundgang durchs mystische Pietzmoor bei Schneverdingen, Winterwanderungen durch Norddeutschlands größten Wacholderwald in der Teufelsheide oder den frostigen Königinnen-Weg bei Amelinghausen mit Stempelboxen, die Sagen, Märchen und Wissenswertes zur Heide enthalten. Im Harz kann man dagegen im Winter eine Wildfütterung am Waldgasthaus Molkenhaus erleben oder den Luchsen im Gehege an den Rabenklippen bei Bad Harzburg begegnen. Und nach der erfrischenden Wanderung tut ein Besuch in der Bad Harzburger Sole-Therme der Gesundheit ganz besonders gut. Unter www.reiseland-niedersachsen.de sind Wanderregionen und Tourenplaner, Kurorte und Heilbäder zu finden.

Thalasso mit der Kraft des Meeres

In Niedersachsen gibt es neben Heilklimatischen und Kneipp-Kurorten, Moor- und Solebädern, Mineralheilbädern und Heilstollen auch eine außergewöhnliche Naturtherapie an der Nordsee: die Thalasso-Kur mit der Kraft des Meeres. Mit kaltem oder aufgewärmtem Meerwasser, der gesunden Seeluft, Sonne, Algen, Kreide, Schlick und Sand können Beschwerden gelindert und sogar Erkrankungen geheilt werden. Die Thalasso-Therapie hilft bei Verspannungen, Durchblutungsstörungen, Verdauungsbeschwerden oder Stress bis hin zu Rückenproblemen. Die salzige maritime Luft ist frei von Pollen, Staub und Schadstoffen, wirkt schleimlösend und entzündungshemmend auf die Atemwege. Zertifizierte Thalasso-Nordseeheilbäder finden sich beispielsweise in Neuharlingersiel sowie auf den Ostfriesischen Inseln Norderney, Borkum, Juist, Wangerooge, Langeoog, Baltrum und Spiekeroog.


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