Wenn sich die Stubentiger nicht vertragen: So erkennt und löst man Konflikte zwischen Katzen

Das unverholene Starren der Graugetigerten kann bereits ein Zeichen für eine Konfliktsituation sein.
Das unverholene Starren der Graugetigerten kann bereits ein Zeichen für eine Konfliktsituation sein.
© djd/Ceva Tiergesundheit GmbH, Düsseldorf

(djd). Manchmal hängt der Haussegen schief - da geht`s Katzen wie Menschen. Doch nicht immer ist das durch lautes Streiten direkt zu bemerken, denn Katzen sind Meister der subtilen Kommunikation. Das macht es manchmal schwer, die Spannungen überhaupt zu erkennen. Aufmerksam sollte man etwa werden, wenn die rangniedere Katze den Augenkontakt mit der ranghöheren vermeidet, oder wenn die Katzen zwar nah beieinander leben, aber jeglichen Körperkontakt vermeiden. Auch das Blockieren von Zugängen zu wichtigen Ressourcen, wie Futternapf oder Toilette, ist ein Zeichen für Machtkämpfe. Um die konfliktgeladene Stimmung zu entschärfen, gibt es beispielsweise folgende Möglichkeiten:

Gezielte Beschäftigung

Der passiven Katze kann man mit gezielter Beschäftigung wie Jagdspielen, die ungestört nur mit ihr durchgeführt werden, wieder zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen. Die mobbende Katze wiederum sollte man dazu bringen, ihre Aktivität umzulenken - von der anderen Katze weg. Dies geht gut durch aktive Beschäftigung wie Clickertraining, Intelligenzspiele oder andere interaktive Beschäftigungen. Positive Verstärkung ist in jedem Fall wichtig.

Vorübergehende Trennung

Eskaliert das Verhalten der Stubentiger, kann eine vorübergehende räumliche Trennung sinnvoll sein, um der Beziehung einen Neustart zu ermöglichen. Nach einigen Tagen Ruhe sollte das erneute Aufeinandertreffen nur unter Aufsicht stattfinden. Hier gilt es, einen Angriff der mobbenden Katze zu vermeiden, da dies die angegriffene Katze sofort wieder in ihre Angsthaltung zurückwerfen würde.

Der Einsatz von Pheromonen

In der Natur gibt die Katzenmutter das Katzen-Beruhigungspheromon (C.A.P.) über die Gesäugeleiste an ihre Welpen ab. Das Pheromon vermittelt Harmonie und hilft, den sozialen Zusammenhalt zwischen den Katzenbabys und der Mutter zu stärken. Diesen Effekt kann man sich auch bei erwachsenen Katzen zunutze machen. Speziell dafür wurde eine synthetische Kopie des C.A.P. entwickelt. Das Pheromon kommt beispielsweise im "Feliway Friends"-Verdampfer zum Einsatz. Der Botenstoff reduziert die Intensität und Häufigkeit von Spannungen zwischen zusammenlebenden Katzen und hilft so unterstützend, die Konflikte zu beseitigen, auch wenn sie schon länger bestehen. "Feliway Friends" wird als Verdampfer für die Steckdosen einfach in dem Raum eingesteckt, in dem sich die Tiere am häufigsten aufhalten.

Unterstützung durch den Tierarzt

In manchen Fällen kann es hilfreich sein, in Absprache mit dem Tierarzt die Katzen medikamentös oder homöopathisch zu unterstützen. So kann unsicheren Katzen zu mehr Selbstbewusstsein oder überaktiven Katzen zu mehr Entspannung verholfen werden.

Die goldenen Regeln des Zusammenlebens

(djd). Wer mehrere Katzen hat, sollte einige Regeln für ein harmonisches Zusammenleben der Stubentiger beachten. Weitere Informationen gibt es unter www.feliway.com.

  • Jede Katze benötigt ihren eigenen Futter- und Wassernapf und ihre eigene Toilette.
  • Futter- und Wassernäpfe getrennt aufstellen, nicht in der Nähe der Katzentoilette. Jede Katze sollte dabei ihre Ruhe haben.
  • Pheromone, die über einen Verdampfer wie "Feliway Friends" versprüht werden, senden Harmonie-Botschaften aus und unterstützen ein entspanntes Verhalten. Die Erfolge des Produkts sind wissenschaftlich belegt und funktionieren auch bei Konflikten, die länger als ein Jahr andauern.

Das könnte Sie auch interessieren

Unter der Moderation von Laura Wontorra geht die beliebte Sommer-Edition auf der Magdeburger Seebühne in die nächste Runde. Das Promi-Team tritt diesmal unter der Anleitung von Koch-Coach Max Stiegl an, um mit außergewöhnlichen Kreationen die Jury rund um Reiner Calmund, Jana Ina Zarrella und Joachim Llambi zu überzeugen. Das erkochte Preisgeld wird wie gewohnt... weiterlesen

(DJD). Schläge, sexuelle Übergriffe, Drohungen: Das eigene Zuhause ist besonders für Frauen der gefährlichste Ort. Häusliche Gewalt nimmt in Deutschland seit Jahren zu. Alle zwei Minuten wird ein Mensch Opfer von häuslicher Gewalt. Rund 70 Prozent der Betroffenen sind Frauen. Fachleute gehen jedoch von deutlich höheren Zahlen aus, denn das Dunkelfeld ist... weiterlesen

Für dieses besondere Musik-Ranking wurden die Playlists angesagter Party-DJs aus ganz Deutschland ausgewertet und in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Media Control in einer repräsentativen Umfrage analysiert. Das Ergebnis ist eine hochkarätige Top 50 der besten Dance-Tracks der letzten 50 Jahre, die generationsübergreifend zum Mitsingen und Tanzen... weiterlesen

(DJD). Der medizinische Fortschritt kann Patientinnen und Patienten zu mehr Lebenszeit und höherer Lebensqualität verhelfen. Die Entwicklung moderner Medikamente, zu denen auch die sogenannten Biologika gehören, gewinnt daher zunehmend an Bedeutung. Dabei handelt es sich um zielgerichtet wirkende Moleküle, die es ermöglichen, Krankheiten zu behandeln, die bisher... weiterlesen

Ein aufrüttelnder, wütender und hochaktueller Justiz-Thriller über Rassismus, Seilschaften und den Mut zum Widerstand: Am 27. August 2026 kommt mit „Staatsschutz“ der dreifach prämierte Berlinale-Erfolg von Regisseur Faraz Shariat in die deutschen Kinos. Basierend auf jahrelangen Recherchen erzählt der Film mit enormer... weiterlesen

Ein magischer Sommertag, die Entdeckung einer neuen Freundschaft und die Faszination der kleinen Dinge: Am 20. August 2026 erobert der liebevolle Animationsfilm „Lotte & Totte“ die deutschen Leinwände. Basierend auf den seit über 50 Jahren erfolgreichen Kinderbuchklassikern der schwedischen Autorin Gunilla Wolde wendet sich die warmherzige Geschichte speziell an die... weiterlesen