Wie man sparsame TV-Geräte erkennt

Mittwoch, 15.10.2014 | Tags: Elektronik
Bei der Suche nach energieeffizienten Fernsehern und anderen Haushaltsgeräten hilft neben dem EU-Energieeffizienzlabel die Topgeräte-Datenbank auf www.stromeffizienz.de.
Bei der Suche nach energieeffizienten Fernsehern und anderen Haushaltsgeräten hilft neben dem EU-Energieeffizienzlabel die Topgeräte-Datenbank auf www.stromeffizienz.de.
© djd/Initiative EnergieEffizienz, dena
Das EU-Energieeffizienzlabel müssen alle Fernseher sowie viele andere Elektrogeräte tragen, die in Deutschland und der EU in den Handel kommen.
Das EU-Energieeffizienzlabel müssen alle Fernseher sowie viele andere Elektrogeräte tragen, die in Deutschland und der EU in den Handel kommen.
© djd/Initiative EnergieEffizienz, dena
❮ ❯

(djd/pt). Größer, brillanter, mit 3-D-Bild, mit Internetzugang und als Riesenmonitor für Spielekonsolen: Immer neue Funktionen machen Lust auf neue Technik. Die Flimmerkiste von einst ist längst zur Unterhaltungs- und Kommunikationszentrale geworden. Etwa jeder zweite Haushalt besitzt mindestens zwei TV-Geräte, zwölf Prozent sogar drei und mehr. Grund genug, bei der Neuanschaffung neben den technischen Möglichkeiten auch den Stromverbrauch der Geräte genauer unter die Lupe zu nehmen.

Vor der Anschaffung Energieeffizienzklasse vergleichen

Das EU-Energieeffizienzlabel müssen alle Fernseher sowie viele andere Elektrogeräte tragen, die in Deutschland und der EU in den Handel kommen. Das Label gibt auf einen Blick Auskunft über die Energieeffizienzklasse, den jährlichen Stromverbrauch in Kilowattstunden bei einer Nutzung von vier Stunden täglich und darüber, ob das Gerät einen echten Ein- und Ausschalter zur Vermeidung des Stand-by-Betriebs besitzt. Als zusätzliche Entscheidungshilfe vergleicht die Topgeräte-Datenbank der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur (dena) auf www.topgeraete.de Stromkosten der nächsten vier Jahre, Stand-by-Leistung, aber auch die Bildschirmdiagonale und weitere Kaufkriterien direkt miteinander.

Verbrauchsunterschiede summieren sich im Laufe der Nutzungszeit

Die Datenbank, die auch auf der Website www.stromeffizienz.de unter dem Menüpunkt "Private Verbraucher" zu finden ist, bietet einen Überblick über die meisten aktuellen TV-Geräte. Oft lohnt sich die Investition in ein besonders energieeffizientes Gerät bereits nach kurzer Zeit: Ein Modell der im Handel bei einigen Geräten schon erhältlichen Klasse A++ mit 100 Zentimetern Bildschirmdiagonale verursacht in vier Jahren rund 56 Euro Stromkosten, ein zehn Jahre altes Gerät durchschnittlich das Vierfache - rund 400 Euro Stromkosten.

Tipps im Überblick:

1. Stromverbrauch prüfen: Die meisten Fernsehgeräte haben durch ihre jahrelange Nutzung deutlich höhere Strom- als Anschaffungskosten. Ein TV-Gerät der auf dem EU-Energieeffizienzlabel erfassten besten Klasse A+ (sehr effizient) verbraucht gegenüber der Klasse D (ineffizient) rund 70 Prozent weniger Strom.

2. Bildschirmgröße auswählen: Geräte mit größerer Bildschirmdiagonale verbrauchen in der Regel auch mehr Strom. Merkregel hierzu: Die Bildschirmdiagonale sollte nicht größer als ein Drittel des Sitzabstands zum Fernseher sein.

3. Voreinstellungen anpassen: Oft sind die werkseitig voreingestellten Werte für Helligkeit und Kontrast zu hoch. Eine Anpassung an individuelle Bedürfnisse und die entsprechende Raumsituation hilft, unnötige Stromkosten zu vermeiden.


Das könnte Sie auch interessieren

Sommerliche Urlaubsidylle trifft auf die unbarmherzige Dynamik des Heranwachsens: Ab heute, dem 5. November 2026, steht das eindringliche Drama „Meine Schwester“ auf den gängigen digitalen Plattformen zum Abruf bereit. Der Film wirft einen intimen, ungefilterten Blick auf die komplizierte Beziehung zweier Schwestern und das plötzliche Ende jugendlicher Unschuld vor der... weiterlesen

Hitzewellen, tropische Tage und ungewöhnlich warme Nächte machten im Jahr 2026 deutlich, wie sehr sich die Sommer hierzulande verändern. Der Wunsch nach einer schnellen Abkühlung direkt vor der eigenen Haustür ist bei vielen Hausbesitzern gewachsen. Wer für das kommende Jahr über einen eigenen Pool nachdenkt, sollte jedoch nicht bis zu den ersten... weiterlesen

Ein turbulentes, farbenfrohes Animationsabenteuer für die ganze Familie: Am 5. November 2026 erobert „Der frechste Troll der Welt“ die großen Kinoleinwände und verspricht jede Menge Schabernack, Action und Herz. Der kleine Troll Billy ist ein wahrer Meister im Unfugmachen. Am liebsten saust er auf dem Rücken seiner treuen Lieblings-Fledermaus durch... weiterlesen

Der Hals kratzt, die Nase kribbelt – und plötzlich ist sie da: die erste Erkältung der Saison. Erwachsene erwischt es im Schnitt zwei- bis viermal jährlich, wobei sich die Beschwerden im Verlauf meist wandeln. Während zu Beginn oft Schluckbeschwerden und ein gereizter Rachen dominieren, rücken im weiteren Verlauf eine verstopfte Nase, verklebte Nebenhöhlen... weiterlesen

Herzhaft, geschmacksintensiv und ein absoluter Dauerbrenner auf den Tellern: Gulasch ist der unangefochtene Klassiker der deftigen Küche. Doch wie baut man aus Fleisch, Zwiebeln, Paprika und Schmortsud die absolut perfekte Variante? Zum Auftakt der vierten Staffel von „Lege kommt auf den Geschmack“ (am Montag, den 2. November 2026 um 20:15 Uhr bei VOX) nimmt Deutschlands... weiterlesen

Ein drängendes, vielschichtiges Drama über Freundschaft, gesellschaftliche Ausgrenzung und die Macht der Erzählung: Am 5. November 2026 kommt mit „Drei Kameradinnen“ die Verfilmung des gefeierten Romans von Shida Bazyar auf die großen Leinwände. Hani (Brikena Ray), Kasih (Bayan Layla) und Saya (Manal Raga a Sabit) sind seit ihrer Kindheit... weiterlesen