• Ratgeberbox
  • Reisen
  • Zahl der Welterbestätten in Deutschland steigt auf 51: In Deutschland lässt sich begehbare Kulturgeschichte von Weltrang erleben

Zahl der Welterbestätten in Deutschland steigt auf 51: In Deutschland lässt sich begehbare Kulturgeschichte von Weltrang erleben

Die Mathildenhöhe Darmstadt ist nun offiziell Teil des Unesco-Welterbes.
Die Mathildenhöhe Darmstadt ist nun offiziell Teil des Unesco-Welterbes.
© djd/Darmstadt Marketing/Rüdiger Dunker

(djd). Darmstadts Wahrzeichen, der Hochzeitsturm, ragt östlich der Stadtmitte über der Mathildenhöhe empor. Er weist den Weg zu einer der jüngsten Unesco-Welterbestätten, die Ende Juli in diese internationale Liste von Weltrang aufgenommen wurde. Mit der Sitzung des Welterbekomitees wurden gleich fünf Sehenswürdigkeiten in Deutschland zum Erbe der Menschheit erklärt, sodass es hierzulande nun insgesamt 51 gibt. "Willkommen in unserer Welterben-Gemeinschaft", zeigt sich Claudia Schwarz, Vorsitzende des Vereins Unesco-Welterbestätten Deutschland, auf der vereinseigenen Facebook-Seite erfreut. Die Welterbestätten wollen die Attraktionen nicht nur bekannter machen, sondern auch einen nachhaltigen und qualitativen Tourismus im denkmalverträglichen Ausmaß fördern. "Damit verbindet sich die Chance, das Welterbe nicht nur der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sondern seinen Erhalt durch die Einnahmequelle des sanften Tourismus zu garantieren", erklärt Schwarz.

Klassisches Weimar

Die Mathildenhöhe in Darmstadt zählt zu den bedeutendsten Zeugen der Kultur- und Geistesgeschichte. In diese Liga gehört beispielsweise auch das Ensemble "Klassisches Weimar" mit dem barocken Goethehaus in der Innenstadt und dem malerischen Gartenhaus des Dichters im Park an der Ilm. Schillers Haus ist im Stil seiner Zeit mit teilweise originalem Inventar eingerichtet. Auch Herders Wohnhaus ist heute zu besichtigen, genauso wie die Anna Amalia Bibliothek mit ihrem berühmten Rokokosaal. Unter www.welterbedeutschland.de sind Informationen zu allen deutschen Welterbestätten zu finden.

Historische Architektur in Trier und Berlin

Als älteste Stadt in Deutschland zählt auch Trier zum Unesco-Welterbe: Gegründet im Jahre 16 vor Christus, ist die Stadt an der Mosel ein außergewöhnliches Zeugnis der römischen Epoche. Das Welterbe umfasst den Dom und die Liebfrauenkirche sowie sieben Römerbauten: die Porta Nigra, die Kaiserthermen, das Amphitheater, die Römerbrücke, die Barbarathermen, die Konstantinbasilika und den Grabpfeiler "Igeler Säule". Wer hier spazieren geht, kann das antike Leben der Steinmetze, Tuchhändler und Gladiatoren mit allen Sinnen nachfühlen. Dagegen birgt die Berliner Museumsinsel mit ihren fünf tempelartigen Bauten Schätze aus 6.000 Jahren Menschheitsgeschichte. In der deutschen Hauptstadt steht Europas größtes kulturelles Investitionsprojekt, das die Entwicklung von Museumsarchitektur über mehr als ein Jahrhundert zeigt.


Das könnte Sie auch interessieren

Erster Haarausfall, dünner werdende Geheimratsecken oder eine gereizte Kopfhaut: Für viele Männer ist das eigene Haar ein sensibles Thema. Während Shampoos meist nach wenigen Sekunden wieder abgespült werden, bleiben Stylingprodukte wie Wachs oder Gel den ganzen Tag im Haar. Genau diesen Ansatz nutzen Robert Tarquini (46), Klaus Laimer (38) und Max Kögl (52) aus... weiterlesen

Das Bild zeigt ein Glas mit Wasser und frischem Tannengrün. Darauf platziert eine Lichterkette.
© AdventsShopping / Erstellt mit Hilfe von KI

Skandinavischer Adventszauber: So holst du dir Hygge ins Wohnzimmer

Wenn die Tage kürzer werden und das Licht weicher schmilzt, sehnen wir uns nach diesem einen Gefühl: Hygge. Der skandinavische Einrichtungsstil für die Weihnachtszeit ist weit mehr als nur ein Trend – es ist eine Lebensphilosophie, die dein Wohnzimmer in eine Ruheoase verwandelt. Schluss mit überladener Deko und grellen Farben; wir setzen in diesem Jahr auf... weiterlesen

Sie haben mehrere Tausend Euro in einen modernen Kamin investiert – und heizen trotzdem nicht mehr? Damit sind Sie nicht allein: Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass fast jeder vierte Kaminbesitzer in Deutschland die Freude am eigenen Feuer verloren hat. 22 Prozent nutzen ihre Feuerstätte nach eigenen Angaben nicht mehr. Der Grund ist meist nicht der Kamin selbst, sondern... weiterlesen

(DJD). Ein Zuhause ist viel mehr als eine Handvoll Steine und Beton. Die eigenen vier Wände spiegeln zugleich die eigene Persönlichkeit wider. Wandfarben und Teppiche tragen ebenso zu einem stimmigen Gesamtbild bei wie das Möbeldesign und vermeintlich kleine Details der Dekoration. Um mit dem eigenen Stil aus einer beliebigen Wohnung etwas höchst Individuelles zu machen,... weiterlesen