Senioren sollten gegen Unglücke im Haushalt abgesichert sein

Stürze zählen zu den häufigsten Unfallarten und sind für Senioren besonders risikoreich.
Stürze zählen zu den häufigsten Unfallarten und sind für Senioren besonders risikoreich.
© djd/Nürnberger Versicherungsgruppe/Corbis

(djd). Zuhause fühlen sich gerade ältere Menschen am wohlsten, in den eigenen vier Wänden ist einem jeder Winkel vertraut. All die vielen Handgriffe des Alltags - vom Zwiebelschneiden bis zum Gardinenaufhängen - werden routiniert ausgeführt. Doch trotz eingespielter Routine geschehen im häuslichen Bereich besonders viele Unfälle. Ein großer Teil davon sind Stürze. So berichtete das Robert Koch-Institut (RKI) im Jahr 2016, dass drei Prozent der Erwachsenen im vorigen Jahr gestürzt seien, viele davon waren Senioren. Besonders im höheren Lebensalter kann das weitreichende Folgen wie Knochenbrüche und eine Einweisung ins Krankenhaus zur Folge haben.

Finanzielle Folgen des Unfalls mildern

Wenn es zu einem Unfall kommt, ist schnelle und wirkungsvolle Hilfe entscheidend. Erst einmal muss rasch ein Rettungswagen gerufen werden. Älteren Menschen, die ein Hausnotrufsystem nutzen, wird beispielsweise geholfen, sobald sie ihren SOS-Knopf drücken. Wer kein solches System nutzt, sollte sich angewöhnen, sein Handy oder ein schnurloses Telefon immer bei sich zu tragen. Ein kleines Täschchen, das man sich umbindet, sorgt dafür, dass man dennoch die Hände frei hat.

Ist die erste Versorgung sichergestellt, müssen die finanziellen Folgen des Unfalls gemildert werden. Gut beraten ist, wer eine Unfallversicherung besitzt. Das unabhängige Analyseinstitut Franke und Bornberg hat beispielsweise die private Unfallversicherung "Komfort" inklusive "KomfortPlus" der Nürnberger Versicherung mit der Note "sehr gut" bewertet. Über die entsprechenden Angebote kann man sich unter www.nuernberger.de informieren. Die Police umfasst beispielsweise auch die Kosten für einen unfallbedingten Umzug ins Pflegeheim in einer Höhe von einmalig bis zu 10.000 Euro und gewährt bis zu fünf Jahre Krankenhaustagegeld.

Wohnberatung: Sicher und selbstständig wohnen

Kommt es mit den Jahren zu Einschränkungen der Mobilität und der Beweglichkeit, kann eine Wohnberatung hilfreich sein. Sie soll das selbstständige Wohnen älterer Menschen fördern. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e.V. etwa informiert auf www.wohnungsanpassung-bag.de über Wohnberatungsstellen. Idealerweise kommt ein Berater ins Haus, schaut sich die Gegebenheiten an und informiert über die entsprechenden Anpassungsmöglichkeiten.

Darauf sollten Senioren bei der Unfallpolice achten

(djd). Bei der Auswahl ihrer Unfallversicherung sollten Senioren darauf achten, dass die Versicherung sie auch nach Unfällen infolge von Herzinfarkt oder Schlaganfall unterstützt sowie nach Unfällen aufgrund von Ermüdung oder Bewusstseinsstörungen durch verschreibungspflichtige Medikamente. Für alleinstehende Senioren sind Angebote interessant, die nach einem Unfall für eine bestimmte Zeit Hilfe für den Versicherten und seinen Haushalt gewähren. Diese Hilfen werden beispielsweise durch Anbieter wie den Malteser Hilfsdienst geleistet. Mehr Informationen zum Thema Unfallversicherung gibt es etwa unter www.nuernberger.de.


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