Von Null auf Grün: Mit diesen Pflanzen gelingt der einfache Einstieg in den Indoor-Gartenspaß

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(DJD). Zimmerpflanzen holen die Natur in die eigenen vier Wände. Dabei gilt das Motto: Desto üppiger, umso besser – Urban Dschungel lautet der Einrichtungstrend, bei dem sich die Wohnung in ein gemütliches Dickicht verwandelt. Nur was tun, wenn man sich bei der Pflanzenpflege noch etwas grün hinter den Ohren fühlt und bisher kein Gewächs länger als ein paar Wochen durchhielt? Gerade zum Einstieg empfiehlt es sich, mit robusten und pflegeleichten Arten zu starten.
Drei Pflanzen für Einsteiger
Für Einsteiger eignen sich Pflanzen, die keine permanente Aufmerksamkeit benötigen, sondern mit wenig Wasser klarkommen, auch mal einen Pflegefehler verzeihen und selbst an weniger optimalen Standorten gedeihen. So gilt etwa die Glücksfeder als besonders robust und anspruchslos. Diese Pflanze verträgt auch schattige Ecken und benötigt nur wenig Wasser. Monstera als trendige Fensterblatt-Pflanze ist ebenfalls eine gute und schnell wachsende Wahl. Bogenhanf wiederum toleriert trockene Luft, seltenes Gießen und auch dunklere Standorte. Neben der Pflanzenwahl sollten ebenfalls die Grundlagen bei der Pflege passen. Hochwertige Pflanzerde speichert Wasser, bleibt aber locker genug, damit die Wurzeln atmen können. Eine geeignete Wahl sind vorgedüngte Spezialerden wie die Floragard Aktiv Grünpflanzen- und Palmenerde. Sie sorgt für die Versorgung mit Nährstoffen und erspart in den ersten drei Monaten das Nachdüngen. Ebenfalls für überraschend viele Pflanzen geeignet: Mineralische Substrate wie beispielsweise der vom YouTuber "crazyplantboy" entwickelte Green Jungle Mix. Auf Basis von Bims, Lava und Zeolith produziert, unterstützt der Mix die Wurzelbelüftung. Ein Tipp: Vor der Verwendung mineralische Substrate gründlich spülen, um Staub und Abrieb zu entfernen.
Hydrokulturen: Pflegeleicht und modern
Eine attraktive Alternative zum klassischen Pflanzentopf ist eine Hydrokultur. Hier wachsen Pflanzen in einem mineralischen Substrat mit Wasserspeicher. Vorteil: Die Feuchtigkeit ist konstant, Staunässe wird vermieden und das Gießen wird einfacher. Nachgedüngt wird erst nach einigen Wochen, damit sich die Wurzeln gut anpassen können. Gerade Einsteiger neigen dazu, es mit der Pflege zu gut zu meinen – zu viel Gießen kann jedoch zu Staunässe und zu faulenden Wurzeln führen. Vermeiden sollte man außerdem ein Umtopfen während der Blütezeit. Besser dafür geeignet ist das Frühjahr. Noch ein Tipp gegen häufige Schädlinge an Zimmerpflanzen: Trauermücken legen Eier mit Vorliebe in feuchter Erde ab. Abhilfe schaffen etwas Quarzsand auf der Erdoberfläche sowie eine trockene Haltung der Pflanze.